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Samstag, 10. Februar 2018

Kleine Astronauten (Der Umzug)


Heute war es endlich soweit!
Im Städtle fand der Kinderumzug statt.
Das Wetter hat es auch gut mit uns gemeint.
Zumindest kam von oben nur Konfetti :-)

So sahen Elisa, Hasi und ich aus:


Unter den Maleranzügen trugen wir 
die komplette Skiausrüstung, was
das Kostüm nicht gerade vorteilhaft macht ;-)
Aber im Fasching macht das gar nichts aus!

Hasi bekam noch ein Mondfahrzeug.
Elisa hat uns im Voraus schon mal gemalt:


Elisa war unsere Schildträgerin.



Das war unsere Rakete, gefüllt mit Bonbons,
die unter den zuschauenden Kindern verteilt wurden, ...


... bestückt mit diesem Gedicht,
das mir letztens noch eingefallen ist ;-)


Sonne, Wolken, Mond und Sterne
sind die Namen unserer Kindergartengruppen.
Das war in diesem Jahr so passend.

Im Kindergarten fand am Gumpigen Doschdig
noch der Astronautenball statt,
für den die Erzieherinnen mit den 
Kindern einiges gebastelt haben:



Zicke Zacke Zicke Zacke
Hoi hoi hoi
Melanie

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mit dem Schlitten unterwegs


Still wie unterm warmen Dach
liegt das Dorf im weißen Schnee.
In dem Bette schläft der Bach,
unterm Eis der blanke See.

...


...

Weit, so weit das Auge sieht,
keinen Ton vernimmt das Ohr,
grau zum blauen Himmel zieht
sacht der Rauch vom Schnee empor.

(so ähnlich überliefert)




Der Weg ins Dorf


Unser Obstgarten


Der Dorfplatz


Musste gestern beim
Spaziergang durchs Dorf
mit der kleinen Maus
auf dem Schlitten
ständig die Kamera zücken ;-)

Hat Dir der Spaziergang gefallen? ;-)

Heut Abend, wenn die kleine Maus schläft,
muss ich mal wieder dringend
bei Dir vorbeischauen.
War schon lange nicht mehr da.


Bis später
Ganz liebe Grüße
aus dem verschneiten Dorf
Melanie




Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten



Draußen schneit´s , es ist soweit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
Den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft ihm ganz geschwind
Und freut sich auf das Christuskind.
Zum Schluss die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.
Da wird der Opa nachdenklich,Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Echte Kerzen an dem Baum???"
Die Zeit jedoch bleibt niemals steh' n
und fünfzig weit' re Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat heute selbst ' nen Enkelsohn.
Und wieder schneit' s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft ihm ganz geschwind
Und freut sich auf das Christuskind.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachtsbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Im Wohnzimmer ' nen echten Baum???"
Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh 'n
und nochmal fünfzig Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat wiederum ' nen Enkelsohn.
Und schneit' s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt's nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel hilft auch nicht geschwind,
hat nie gehört vom Christuskind.
Auch vieles andre gibt's nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.
Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"



(Robert Sontheimer)

Ich wünsche Euch allen
FROHE WEIHNACHTEN,
erholsame Feiertage,
schöne Ferien,
nette Menschen um Euch,
fröhliche Gedanken
und alles, was Ihr Euch wünscht!

Weihnachtliche Grüße
von
Melanie



Mittwoch, 19. Mai 2010

Der Ulmer Spatz (für Susi)


Anno dazumal vor vielen Jahren
Ist den Ulmern folgendes widerfahren:
Zu allerlei Bauten in der Stadt
Man Rüst- und Bauholz nötig hat’,
Doch wollt es den Leuten nicht gelingen
Die Balken durchs Tor hereinzubringen,
Und doch war reiflich die Sach’ überlegt
Das Holz in die Quer’ auf den Wagen gelegt;
Das Tor war zu eng, die Balken zu lang,
Dem Stadtbaumeister ward angst und bang.

Viel gab es hin und her zu sprechen:
Und ungeheures Kopfzerbrechen,
Ja, selbst der hohe Magistrat
Wusste für diesen Fall nicht Rat,
Er mochte in alle Bücher sehen,
Der Casus war nirgends vorgesehen,
Der Bürgermeister selbst sogar
Hier ausnahmsweise ratlos war.
Ihm, der doch alles am besten weiß,
Machte die Sache entsetzlich heiß.

Und stündlich wuchs die Verlegenheit,
Da – begab sich eine Begebenheit
Von den klügsten einer ein Spätzlein schauet,
Das oben am Turm sein Nestlein bauet,
Und einen Halm, der sich in die Quer’
Gelegt hat vor sein Nestchen her,
Mit dem Schnäblein – und das war nicht dumm
An der Spitze wendet zum Nest herum,
„Das könnte man“, ruft der Mann mit Lachen,
„Mit dem Balken am Tore ja auch so machen!“.

Man probierts und es ging. – Den guten Gedanken
Hatten die Ulmer dem Spätzlein zu danken:
Sie stünden wohl heute noch an dem Tor
Mit dem balkenbeladenen Wagen davor,
Oder hätten, ohne des Spätzleins Wissen,
Gar den Turm auf den Abbruch verkaufen müssen.
Zum Danke dem Spatzen ist heut noch zu schauen
Hoch am Münster sein Bild in Stein gehauen:
Auch seitdem beim echten Ulmerkind
Die Lieblingsspeise „Spätzle“ sind.

Carl Hertzog, 1842


Liebe Susi (klick drauf),
der Ulmer Spatz war wohl ein Weibchen ;-)
Liebe Grüße
Melanie

Montag, 17. Mai 2010

löwenzahn





Löwenzahn, Löwenzahn,

fängt ganz klein zu wachsen an.

Warmes Frühlingswetter:

viele Zackenblätter!


Löwenzahn, Löwenzahn,

fängt jetzt rasch zu blühen an.

Kaum hat er begonnen:

Lauter gelbe Sonnen!


Löwenzahn, Löwenzahn,

wie er sich verwandeln kann,

denn wohin ich schaue:

Pusteblumen, graue ...


Ilona Bodden




ganz liebe grüße

melanie


Mittwoch, 5. Mai 2010

regenschirme



Regenschirme


Wenn die ersten Tropfen fallen,

lustig auf das Pflaster knallen,

blühen sie wie Blumen auf.


Bunt gestreifte, bunt gefleckte,

bunt getupfte, bunt gescheckte

nehmen fröhlich ihren Lauf.


Seit die ersten Tropfen fielen,

schweben sie auf dünnen Stielen,

leuchtend, schimmernd, rund und glatt.


Bunt gestreifte, bunt gefleckte,

bunt getupfte, bunt gescheckte

Schirme blühen in der Stadt.

Vera Ferra-Mikura

ganz liebe grüße
es wird sicher bald wieder sonnig :-)
melanie

Sonntag, 11. April 2010

blick aus dem fenster





Aprilwetter

von Gerold Christmann


Heut muss ich dringend aus dem Haus.

Mal sehn: Wie sieht das Wetter aus?

Die Sonne scheint? Wie wunderbar!

Da geh ich hemdsärmlig, ganz klar.


Kaum bin ich eine Ecke weiter,

schon ist es draußen nicht mehr heiter.

Ich friere; denn die Sonn´ verschwand

grad hinter einer Wolkenwand.


Ich muss geschwind nach Hause flieh´n,

um mir was Wärm´res anzuzieh´n.

Mit Wollpullover, Mütze, Schal

versuch´ ich mein Glück zum zweiten Mal.


Der Wind bläst voll mir ins Gesicht,

ich hüll´ mich ein, das stört mich nicht.

Doch plötzlich zieht ein Wetter auf,

ich renn´ zurück im Dauerlauf.


Es gießt wie aus dem Regenfass –

bis auf die Haut bin ich pitschnass.

Da hol´ ich rasch, sonst werd´ ich krank,

trock´ne Sachen aus dem Schrank.


Das soll mir nicht nochmal passier´n!

Ich nehme meinen Regenschirm

und steck´ die Handschuhe bereit,

falls es am Ende gar noch schneit.


So ausstaffiert mit Schirm und Schal

geh´ ich jetzt los zum dritten Mal.

Inzwischen aber trieb der Wind

die ganzen Wolken weg geschwind.


Die Sonne sieht man wieder lachen.

Und ich steh´ da in Wintersachen:

Mit Pulli, Jacke, Mantel, Mütze,

mit Regenschirm und Schal – und schwitze!


Man kann doch anzieh´n, was man will.

Stets ist verkehrt es im April.




ganz liebe grüße

melanie

Montag, 29. März 2010

der stein


Mein Stein

(Ein Kindergedicht)


Mein grauer Stein,
so groß und doch noch klein.
So schön und grau,
ein wenig rau.
Er fühlt sich wohl in meiner Hand.
Das hab ich gleich erkannt.



einen ganz lieben gruß
an den kleinen verfasser
dieses wunderschönen gedichtes
melanie

Sonntag, 14. März 2010

Der Metterschling


Ich hab uns den Frühling ins Haus geholt.

Nach einer Bastelidee von mamas kram (klick drauf):


Der verdrehte Schmetterling


Ein Metterschling
mit flauen Bügeln
log durch die Fluft.

Er wurde einem Computer entnommen,
dem war was durcheinander gekommen:

Irgendein Rädchen,
irgendein Drähtchen
und als man es merkte,
da war’s schon zu spätchen.

Da war der Metterschling schon feit wort ...
Wanz geit ...
Mit lut er Teid.

Mira Lobe

ganz liebe grüße
melanie