Mittwoch, 15. Mai 2019

LieblingsSchulprojekt Wiese


Das Bloggen habe ich vor 9 Jahren
in meiner Elternzeit begonnen.
In dieser Zeit hatte ich keine Klassenleitung,
somit auch keinen Heimat- und Sachunterricht.

Dennoch war das HSU-Thema "Die Wiese"
immer MEIN Lieblings-Thema.
Deswegen heißt der Blog ja auch "Meine grüne Wiese" :-)
Nun habe ich aber endlich wieder eine erste Klasse
und habe mich schon so auf jetzt gefreut.

Um die Entwicklung vom Ei zum Schmetterling
ganz lebendig zu vermitteln,
haben wir uns Distelfalter-Raupen
ins Klassenzimmer geholt.
Wundert Euch nicht ...
Die gibt es mitsamt Nahrung 
und Voliere zu kaufen ;-)

(Die Fotos habe ich leider nur mit dem Handy gemacht.)


Schon nach einer Woche waren 
die kleinen Raupen dicke Brummer
und mussten sich häuten.
Seht Ihr die schwarzen Haut-Fitzelchen?


Nach ein paar weiteren Tagen haben sich
die Raupen an das mitgelieferte Vlies gehängt, 
ein letztes Mal gehäutet und verpuppt.


Nun konnten wir das Vlies in die Voliere hängen.


Da hängen sie nun und verwandeln sich
in einen wunderschönen Schmetterling.
Oben an den Puppen hängen jeweils noch die Reste
der letzten Häutung.
Meine Kinder dachten zuerst, 
die Raupen würden noch rausschauen ;-)


Ich werde es Euch dann berichten,
wenn die Schmetterlinge schlüpfen
und wir sie frei lassen.


Die Entwicklung unserer Distelfalter
habe ich noch mit Bildern 
und anhand von kleinen Modellen veranschaulicht.
Die Kinder sind Feuer und Flamme ...

Natürlich lernen wir auch 
ein paar Wiesenblumen kennen.



Auf einer Wiese nahe der Schule
(in der Stadt ist das ja nicht ganz so einfach)
haben wir dann mit einem Suchauftrag
verschiedene Dinge gesucht ...





... und leider auch vieles gefunden,
was dort nicht hin gehört.


Zu dieser Sequenz gehört auch dieser Beitrag,
in dem ich eine Kunststunde zum Thema "Löwenzahn" zeige.

Schmetterlinge waren ja auch schon
oft Thema auf dem Blog.
 Wie sich bei uns zu Hause der Schwalbenschwanz
in mehreren Jahren entwickelt hat, 
könnt Ihr hier, hier, hier 
oder unter dem Label Schmetterlinge sehen.

Ganz liebe Grüße vom großen Wiesenfan

Dienstag, 14. Mai 2019

Du lieber Spatz (oder "Helfer gegen den Zünsler")


Überall hab ich von Spatzen als Zünslervertilger gelesen
und nun darf auch ich ein wenig hoffen,
dass es unsere Buchsbaumbüsche schaffen können.

Hier habe ich ja schon berichtet,
dass ich mit Algenkalk gegen den Zünsler vorgehe.
Außerdem habe ich in unmittelbarer Nähe zum Buchs
Nistkästen für Meisen aufgehängt.


Was soll ich sagen?
Da ich eh die Vögel im Frühjahr
(vor allem in der Brutzeit) noch füttere,
sind in unserem Garten viele Vögel, 
vor allem Spatzen zu Hause
- und zwar haufenweise ;-)
Sie fallen regelrecht über den Buchs her,
holen sich den Zünsler und füttern ihre Jungen damit.



Der Kalk macht den Vögeln gar nichts.
Sie holen sich die Raupen, 
die noch übrig sind, trotzdem.

Ich habe schon das Gefühl,
dass der Kalk den Raupenbestand reduziert hat.
Aber ich habe bisher ja nur einmal gekalkt.
Das Kalken soll ja zwei- bis dreimal
im Jahr gemacht werden.

Vermutlich haben sich aber die Raupen,
die noch übrig sind, auch schon verkrochen,
um sich zu verpuppen.
Mal sehen ... 
Ich werde weiterhin beobachten und berichten.
Momentan bin ich guter Dinge,
dass der Buchs übersteht.
Er treibt auf jeden Fall ordentlich aus :-)


Ganz liebe Grüße

Montag, 13. Mai 2019

Schneeball(blattkäfer)


Erst vor wenigen Jahren habe ich mich entschlossen,
die Eibe zu entfernen und einen Schneeball zu pflanzen.



Ich bereue die Entscheidung nicht,
auch wenn er mir in diesem Jahr zum ersten Mal
etwas Sorgen macht.


Denn so nach und nach färbten sich
 jetzt im Frühjahr viele Blätter braun,
dann begannen auch die Blüten sich zu färben.
Die Blätter waren skelettartig zerfressen.
Wendet man die Blätter, findet man gleich den Übeltäter.


Hunderte von Larven des Schneeballblattkäfers
fressen sich an meinem Schneeball satt.
Nach dem Zünsler wieder ein Schädling,
den es zu bekämpfen gilt.


Im Fachgeschäft wurde mir ein Insektizid empfohlen.
Das will ich aber nicht im Garten haben.
Deswegen verbringe ich jetzt viel Zeit damit,
die Larven von den Blättern abzustreifen.


Rechts seht Ihr, wie die Käfer ihre Eier ablegen.
Ab August legt er seine Eier 
an den Triebspitzen der Pflanze 
in zuvor genagte kleine Vertiefungen,
die er nach der Eiablage verklebt.
 Dort bleiben die Eier, bis im folgenden Mai
aus ihnen die Larven schlüpfen.

Da ich mir nun unbedingt merken möchte,
dass ich im Mai den Schneeball nach Larven absuchen muss
(und Ende April den Buchsbaum kalken
muss und noch einiges anderes),
habe ich mir dafür ein kleines Notizheftchen gedruckt.


Ganz liebe Grüße


Dienstag, 7. Mai 2019

Ohrschlammschnecke


Da denkt man, man kennt schon alle Tiere,
die so um einen herumkriechen.

Hier habe ich mal ein paar 
Tierchen an unserem Bach gezeigt.

Aber unsere Minimaus Elisa hat beim Spielen
am Bach eine Wasserschnecke entdeckt,
die wir noch nicht kannten.
Nach einer kurzen Recherche habe ich
herausgefunden, dass es sich wohl um eine
OHRSCHLAMMSCHNECKE handelt.
 

Unser Bach hat oft nur sehr wenig Wasser,
so dass ich mit der Kamera recht nah rankam.

Die Fühler sehen eher aus wie Katzenöhrchen.
Den Namen "Ohr"schlammschnecke hat sie aber
eher wegen der großen Öffnung im Gehäuse.


Diese Schnecke zählt zu den Wasserlungenschnecken.
Das heißt, sie kann auch unter Wasser atmen.

Auf den folgenden Bildern seht Ihr Ohrschlammschnecken
zuerst im Schlamm, dann unter Wasser,
wie sie von kleinen Ästen oder anderen Pflanzenteilen naschen.



Habt Ihr diese Schnecke schon gekannt?

Ganz liebe Grüße

Sonntag, 5. Mai 2019

Zum Aufwärmen


... schicke ich jetzt noch ein paar Gartenbilder
vom 1. Mai in die Weiten des Netzes.

Heute hat es ein paar Mal gegraupelt bei uns.
Schnee fiel zum Glück keiner, 
aber heute Nacht soll es ja wieder Minusgrade geben.

Definitiv kein Wetter, um im Garten zu flanieren.
Das habe ich aber ausgiebig an den warmen Tagen um Ostern
und - wie gesagt - am 1. Mai getan.

Die folgenden Bilder stammen eben von diesem Mittwoch
und von der wilden Wiese in unserem Obstgarten.


Beim Wiesenkerbel bin ich wieder
auf zwei alte Bekannte gestoßen.
Schon im letzten Jahr waren sie hier zu finden.
Über das Landkärtchen habe ich schon hier mal geschrieben
und den Rosenkäfer siehst du auch hier.





Im Obstgarten wachsen derzeit 
Ehrenpreis, Vergissmeinnicht, Hahnenfuß, Löwenzahn,
Wilde Möhre, Gundermann, Wiesenschaumkraut,
verschiedene Gräser, Bachnelkenwurz, Taubnesseln, ...



Über diesen Falter musste ich erst mal recherchieren,
da ich auf Anhieb seinen Namen nicht wusste.
Laut Internet handelt es sich um ein "Waldbrettspiel".

 


Ebenfalls am 1. Mai habe ich wieder diesen "Neuling"
am Ufer unseres Bächleins am Dorfplatz neben dem Zelt,
das fürs Maifest aufgebaut wurde, entdeckt.

Ich habe letztes Jahr schon mal 
über das Schildblatt geschrieben,
das ja eigentlich wild nur heimisch 
in Kalifornien, Oregon, Irland und Großbritannien ist
- und in unserem Dorf ;-))
Seltsam!




Ich hoffe nun, dass der erneute Frost
keinen großen Schaden anrichtet
und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Ganz liebe Grüße

Mittwoch, 1. Mai 2019

1. Mai


In unserem kleinen Dorf wurde gestern
wieder der Maibaum aufgestellt.
Zuerst durften die Kinder und Frauen
die Girlanden wieder schmücken.
Danach haben die Männer nach alter Tradition
den Maibaum mit den "Schwaibeln" aufgestellt.


Ich habe letztes Jahr genauer 
darüber geschrieben.

In diesem Jahr haben nach dem Stellen
alle gemeinsam den Baum mit
traditionellem Liedgut besungen.
Das hat mir sehr gut gefallen.

 Wer wollte, durfte gerne mit den
jungen Burschen des Dorfes den Baum "bewachen".
Dafür wurde ein Zelt aufgestellt,
in dem es etwas zu trinken und zu essen gab.


Heute haben wir den freien Tag 
dann recht ruhig angehen lassen.
In der Früh wurde im Dorf noch die
Kommunion dreier Kinder gefeiert.


Nachmittags haben meine Mädels ihre Räder
für die anschließende kleine Tour geputzt.
Ich hab mir nebenzu einen kleinen Maitrunk gegönnt :-)
 

Unsere Radtour führte uns an 
wunderschönen Blumenwiesen entlang.


Abends waren wir noch im Biergarten beim Essen.

Was habt Ihr heute an eurem freien Tag gemacht?

Ganz liebe Grüße





Sonntag, 28. April 2019

RhabarberWochenende


Ein Wochenende im RhabarberRausch ;-)
(Gabi, ich weiß, damit kann ich dich jagen.)

Schon am Osterwochenende haben wir
mit dem bei uns sehr beliebten Rhabarberkuchen 
mit Baiserhaube die Saison eingeläutet.

Dieses Wochenende habe ich dann zuerst mal
wieder unsere Rhabarber-GingerAle-Marmelade gemacht.
(unbeauftragte, unbezahlte Werbung durch Verlinkung)




Da ich wieder einige Stangen zu viel 
aus dem Garten geholt habe,
hab ich den Rest zu Kompott verarbeitet. 
Davon hab ich allerdings keine Bilder gemacht,
aber du kannst hier welche sehen.

Außerdem habe ich einen einfachen, schnellen
Rhabarberkuchen auf dem Blech gemacht.


Zutaten:

750 g Rhabarber (vorbereitet gewogen)
250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Dinkelmehl (Type 630)
75 g Speisestärke
2 TL Backpulver


Zubereitung:

Ofen vorheizen (200°, Ober-/Unterhitze).
Backblech fetten und mit Mehl bestäuben.
Rhabarber waschen, putzen 
und in kleine Stücke schneiden.

Butter cremig rühren, 
Zucker, Vanillinzucker und Salz 
langsam in etwa 2 Minuten unterrühren.

Jedes Ei einzeln etwa 1/2 Minute unterrühren.

Mehl, Stärke und Backpulver mischen 
und in zwei Portionen kurz unterrühren.

Den Teig auf dem Backblech glatt rühren 
und die Rhabarberstücke darauf verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen
in ca. 35 Minuten goldbraun backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen und 
vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Das linke Bild ist aus dem Archiv,
da ich noch kein aktuelles gemacht habe. ;-)

Und zu guter Letzt habe ich noch 
Der ist einfach und superlecker!

Ganz liebe Grüße