Sonntag, 7. Juni 2015

Die Holunderblüte geht baden


... oder Hollerkiachla 
(Holunderblütenküchlein).

Nachdem der Titel des letzten Posts 
schon so metaphorisch war,
mache ich das heute noch einmal ;-)

Kennt Ihr Hollerkiachla?
Ich dachte eigentlich, dass müsste jeder kennen,
aber mein Nachbar hat ganz neugierig geguckt,
als ich ihm erzählt habe, was ich mit den 
12 Dolden in meinem Körbchen machen werde.

Hollerkiachla erinnern mich an meine Kindheit.
Meine Mama hat sie leider nie für uns gemacht,
dafür aber die Mama meiner damalig besten Freundin.
Ich weiß nicht, nach welchem Rezept,
aber ich habe nun eines gefunden, 
das mich an damals erinnert.

Mein Mann findet's auch total  lecker,
die Mädels müssen sich noch daran gewöhnen ;-)
Denn die Mädels wollen keine grünen Stängel essen.


Zutaten:

12 Holunderblütendolden

2 Eier
2 EL Mineralwasser
1 EL Zucker
4 EL Mehl
1 Msp. Backpulver
3 EL Milch

Pflanzliches Öl zum Ausbacken
Puderzucker


Die Blüten kurz durch kaltes Wasser schwenken
und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Aus den Zutaten einen Teig herstellen.


Dolden im Teig schwenken
und im Öl ausbacken bis sie goldgelb sind.


Auf einem Küchenpapier 
das Öl etwas abtropfen lassen.
Noch warm servieren.


Wir haben sie mit Puderzucker
und Vanille-Eis gegessen.


Lecker!
Schmeckt wie früher :-)



Ganz liebe Grüße
Melanie







Kommentare:

  1. Liebe Melanie,
    Wir mögen die Hollunderküchle auch sehr gern! Aber auch nicht so gern die dickeren Stängel. Ich hab da einen kleinen Trick: einfach während das Küchle backt mit einer Schere die Stängelchen abschneiden - die ganz dünnen stören ja nicht :-)
    Liebe Grüße
    Und einen guten Start in die nächste Schulwoche,
    Lisa

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Lisa,
      danke für diesen Tipp! Meine Mädels stören aber auch die dünneren Stängelchen.
      Aber gut, dann haben mein Mann und ich eben alle allein gegessen ;-)
      Liebe Grüße
      Melanie

      Löschen
  2. Mmmhhhh...die gibt's morgen bei uns als Nachspeise. Freu mich schon drauf....
    Mal schauen, ob unsere genauso schön aussehen..

    LG Steffi

    AntwortenLöschen
  3. Wir haben zwar keinen Namen dafür, aber die Hollerblia kamen erst vorige Woche bei uns auf den Tisch! Mhhh! Lecker!! Als Teig nehmen wir immer Palatschinkenteig, etwas dicker gemacht. Und im Winter werden damit Apfelscheiben herausgebacken! Die sind auch sehr lecker!
    LG Petra

    AntwortenLöschen
  4. Mmhhhhhh so lecker 👌. Die mache ich morgen nach der Arbeit und am Dienstag mit meinen Jugendlichen . Die halten mich für narrisch. Nun sollen sie auch noch Pflanzen essen 🍲.
    Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Anja

    AntwortenLöschen
  5. Oh, lecker! Ich mag sie auch sehr, während Herr Sohn sie verschmäht - wegen der Stängel. Denaturierter Nachwuchs. ;-)

    Herzlich, Katja

    AntwortenLöschen
  6. Das schaut ja klasse aus. Ich habe dies schon irgendwann mal entdeckt, aber bislang nie probiert. Vielleicht werde ich es mal austesten - die Zeit des blühenden Hollunders sollte man nutzen.
    Sonnige Grüße und einen wunderbaren Wochenstart,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  7. Mhh! Ich kenne das nur vom hören und sehen - finde es sehr interessant und würde es gerne mal probieren. Bei mir müssen die Blüten ja immer bleiben, weil ich im Spätsommer die Beeren verarbeite.
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  8. Hmm, ja, so schmeckte meine Kindheit um diese Zeit und sie schmeckte wundervoll.
    Eine feine Zeit
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  9. Das sieht ja sehr lecker aus und erinnert mich an meine jugend

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für Deine nette Nachricht!
Ich freu mich sehr darüber!